Clickertraining mit Pfer

Clickertraining ist mehr als eine Spielerei

Das Ziel jedes Pferdemenschen ist sicherlich der harmonische Umgang mit dem Partner Pferd. Doch wer Pferde hat, kennt sicher auch die Momente wo nicht alles so läuft wie man es sich wünscht. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten – wie ein aufdringlicher Taschenkriecher, ständig auf der Suche nach etwas Essbarem – mit denen wir gelernt haben zu leben. Doch ab und an stoßen wir auf Probleme, welche den Umgang schwierig oder sogar gefährlich machen, wenn unser Pferd z. B. nicht in den Anhänger will oder panisch losrennt sobald sich ein Trecker nähert.

Gastbeitrag von Mata Pohl, Tierverhaltenstherapeutin, Trainerin und Autorin.

Die meisten dieser unerwünschten Verhaltensweisen sind durch eine gezielte Verhaltenstherapie zu korrigieren. Durchaus erfolgreich ist hierbei die Arbeit mit dem Clicker, auch wenn sicher von Fall zu Fall abgewogen werden muss, welche Lernmethode zum gewünschten Erfolg führt.

Unerwünschtes Verhalten – wo kommt es her?

Das unerwünschte Verhalten beim Pferd muss ignoriert werden
Unerwünschtes Verhalten ignorieren Foto: Antje Klingelhöfer

Unerwünschte Verhaltensweisen gehören zumeist zum normalen Verhalten unserer Pferde, und haben nichts mit echten Verhaltensstörungen zu tun.

Sie sind jedoch für unseren täglichen Umgang mit dem Pferd und seine Nutzung häufig mit Problemen verbunden. Deshalb von einem Problempferd zu sprechen, wäre jedoch weit gefehlt. Auch wenn viele Pferde diesen Stempel schnell verpasst bekommen.

Bei jedem Verhalten, welches ein Pferd zeigt und welches uns Probleme bereitet, also welches wir nicht so gerne an unserem Vierbeiner sehen, gilt es zunächst einmal abzuklären, ob keine organischen Ursachen oder Schmerzen dem Verhalten zugrunde liegen. Denn etwa 80 Prozent aller Verhaltensauffälligkeiten bei Pferden sind hierauf zurückzuführen.

Neben gesundheitlichen Beschwerden, liegen die Ursachen häufig an einer unpassenden, falschen Ausrüstung wie Sattel, Gebiss oder Beschlag.

Selbstverständlich hat auch die Haltungsform einen nicht unerheblichen Einfluss auf das Verhalten des Pferdes. Solange wir hier nicht eine möglichst artgerechten Haltung anstreben, werden wir Auffälligkeiten im Verhalten auch durch gezieltes Training nicht deutlich verbessern können.

Und dann kommt es natürlich auch auf unseren Umgang und unser Training mit dem Pferd an. Manch unerwünschtes Verhalten hat seinen Ursprung auch ganz einfach in Verständigungsschwierigkeiten von Zwei- und Vierbeiner.

Die häufigsten Verhaltensweisen, für die sich Pferdebesitzer eine Verbesserung wünschen, sind Pferde,

  • die nicht auf den Anhänger wollen,
  • die im Straßenverkehr nicht sicher sind,
  • Angst vor dem Tierarzt haben oder
  • beim Hufschmied nicht ruhig und entspannt still stehen.

Bestimmt gibt es noch viele weitere Beispiele, die dem einen oder anderem Pferdehalter das Leben schwer machen.

Unerwünschte Verhaltensweisen sorgt für Stress

Eins haben diese Beispiele alle gemeinsam: Sie bereiten uns Stress. Denn ich denke keiner kann von sich behaupten, dass er oder sie tiefenentspannt bleibt, wenn das Pferd bei der routinemäßigen Impfung auf zwei Beinen steht oder auf einen vorbeifahrenden Trecker mit panikartigem Durchgehen reagiert.

Nicht selten verstärken wir unbewusst noch das unerwünschte Verhalten, indem wir es belohnen. Denn was wir als beruhigenden Zuspruch dachten, wird vom Pferd oftmals als positive Bestärkung aufgefasst. Unser eigenes angespanntes Verhalten bestärkt das Pferd zusätzlich darin, dass es sich um eine gefährliche Situation handelt, und das gezeigte Verhalten genau richtig ist.

Wichtig: das eigene Verhalten genau beobachten

Der erste und wahrscheinlich schwierigste Schritt ist, dass wir unser eigenes Verhalten genau beobachten und versuchen ruhig und gelassen zu bleiben, was zumeist leichter gesagt als getan ist.

Wenn das Pferd dann aus verständlichen und nachvollziehbaren Gründen nicht ruhig und gelassen steht während der Tierarzt es impfen möchte oder der Hufschmied die Hufe ausschneidet, so machen wir dies durch unser Verhalten meist nicht besser.

Auch wenn du es nur gut meinst wenn du deinem Pferd beschwichtigend zuredest oder ihm ein Leckerli gibst um es abzulenken, so wirst du langfristig auf diese Weise kein Pferd bekommen welches Tierarztuntersuchungen und Hufschmiedtermine ruhig und gelassen entgegen sieht. Wenn wir diese Situation ohne Emotionen aus lerntheoretischer Sicht betrachten, so werden wir feststellen, dass das Pferd vielleicht Angst hat und gestresst ist, vielleicht aber auch nur frech und schlecht erzogen ist. In jedem Fall wird es aber durch unser Verhalten lernen, dass es sich lohnt bei Tierarzt- und Hufschmied besuchen herumzutänzeln, zu steigen und sich wie ein Wildpferd zu benehmen.

Positive Bestärker: Futter und soziale Kontakte

Hier bekommst du gesunde Clickerleckerlis für dein PFerd

Pferde sehen Futter und sozialen Kontakt als Bestärker an, und damit als eine Art Bestätigung das gezeigte Verhalten in Zukunft häufiger zu zeigen.

Wenn dein Pferd beim Impfen versucht zu steigen oder den Huf wegzieht während der Schmied ihn ausschneiden möchte und du in diesem Moment ein Leckerli gibst oder beschwichtigend auf das Pferd einredest, so möchtest du deinem Pferd in diesem Moment beibringen, dass es ruhig sein soll und keine Angst haben braucht, das Pferd hat jedoch etwas anderes gelernt.

Ob du beschwichtigend oder lobend mit deinem Pferd sprichst, macht keinen großen Unterschied, der Klang deiner Stimme und deiner Tonlage sind sehr ähnlich, und woher soll das Pferd wissen, dass das Leckerli welches es bekommt während der Tierarzt es impfen will, keine Bestärkung für das gezeigte Verhalten ist, sondern dazu dient, es von der wie du meinst unangenehmen Situation abzulenken? Aus Sicht des Pferdes ist es eindeutig, dass das gezeigte Verhalten bestärkt wurde.

Clickertraining mit dem Pferd

Doch wie schafft man es diesen Kreis zu durchbrechen und dem Pferd den richtigen Weg zu zeigen? Hier kommt der Clicker zum Einsatz.

Das Schwierigste wird sein, wenn du deinem Pferd ein unerwünschtes Verhalten abtrainieren möchtest, dein eigenes Verhalten zu kontrollieren. Ich spreche da aus eigener Erfahrung.

Auch wenn wir theoretisch wissen wie wir in solchen Situationen agieren und reagieren sollen, so darf man nicht die emotionale Bindung unterschätzen welche die meisten von uns zu ihrem Pferd haben.

Wenn ich sehe wie eins meiner Pferde sich gegen eine Tierarztbehandlung versucht zu wehren, so muss ich mir noch heute auf die Zunge beißen um nicht zu sagen: Ist schon gut, ist ja gleich vorbei, sondern stattdessen das Verhalten zu ignorieren.

Und noch eine Sache: Du darfst nicht erwarten, dass sich unerwünschtes Verhalten in kürzester Zeit abstellen lässt. Oftmals besteht das Verhalten bereits eine ganze Weile und ist somit ein fester Bestandteil des Verhaltensrepertoires deines Pferdes.

Es reicht also nicht aus, ein- oder zweimal eine Situation gezielt zu üben und dann zu erwarten dass das Pferd im Ernstfall nicht in sein altes unerwünschtes Verhalten zurückfällt. Wenn du jedoch etwas Zeit und Geduld aufbringst, wirst du mit der Zeit ein Pferd bekommen, welches ein wirklich angenehmer Freizeitpartner ist.

Wenn die Arbeit mit dem Clicker für dich und dein Pferd noch neu ist, dann benötigst du erst einige Trainingseinheiten, um dein Pferd auf den Clicker zu konditionieren, bevor du das Training des unerwünschten Verhaltens in Angriff nehmen kannst.

Egal ob du dein Jungpferd ans Hufe geben gewöhnen willst, dein ausgewachsenes Reitpferd entspannter verladen möchtest, oder deinem Pferderentner die lange bestehende Angst vor der Impfung nehmen möchtest –  die Herangehensweise ist immer die Gleiche: Du konfrontierst dein Pferd mit dem Angst einflößenden Gegenstand oder der Berührung in so abgeschwächter Form, dass keinerlei Reaktion beim Pferd auftritt.

Ganz klein anfangen

Pferd einfangen mit Clickertraining
Schrittweises Gewöhnen an das Einfangen/Aufhalftern Foto: Antje Klingelhöfer

Du musst dabei wirklich ganz klein anfangen. Wenn dein Pferd Angst vor knisternden Plastiktüten hat und versucht zu steigen und sich loszureißen, wenn du dich dem Pferd damit näherst, dann bringt es nichts, wenn du in einiger Entfernung vom Pferd stehst und knisterst, wo es nur skeptisch in Richtung Tüte schielt und schnaubt. Entfern dich stattdessen so weit, dass wirklich keinerlei negative Reaktion bei deinem Pferd auftritt, egal ob du dafür 10, 20 oder 30 Meter von deinem Pferd entfernt sein musst.

Dies gilt für jeden Gegenstand und jede Berührung und alles, woran du dein Pferd gewöhnen möchtest. Wenn du hier nur halbherzig agierst und denkst, es würde ausreichen dort mit dem Training anzufangen wo das Pferd nicht mehr steigt oder andere heftige Reaktionen zeigt, dann wirst du nie das erwünschte Ergebnis vollends erreichen.

Diese Herangehensweise ist natürlich keine Garantie, dass dein Pferd nie mehr Angst vor Gegenständen oder Berührungen hat und in jeder Situation ruhig und entspannt bleibt. Pferde sind schließlich individuelle Lebenswesen und hat dein Pferd bereits einmal schlechte Erfahrungen gemacht, so wirst du sicherlich deutlich mehr Zeit und Geduld aufbringen müssen, um dein Pferd zu einem verlässlichen Partner zu machen, als wenn du mit einem jungen, noch unerfahrenen Pferd trainierst.

Kommen wir wieder zu dem Pferd mit der Angst vor raschelnden Plastiktüten zurück. Du knisterst in so großer Entfernung, dass keinerlei negative Reaktion bei deinem Pferd auftritt. Wenn es ruhig und entspannt bleibt clickerst du und gibst danach ein Leckerli.

Du kannst diese Übung entweder alleine oder zu zweit ausführen. Wenn du alleine bist, dann achte darauf, dass du dich nicht mit der Tüte dem Pferd näherst, um das Leckerli zu geben. Seid ihr zu zweit, dann kann die zweite Person clicken und das Leckerli dem Pferd geben.

Langsame Reizsteigerung

Nun erfolgt eine langsame ganz allmähliche Reizsteigerung. Das bedeutet, dass du dich Schritt für Schritt dem Pferd mit der knisternden Plastiktüte näherst oder stärker knisterst und dabei clickst wenn dein Pferd ruhig und entspannt bleibt.

Das wichtigste ist, dass du das Pferd ganz genau beobachtest und so langsam vorangehst, dass keine ängstliche oder abwehrende Reaktion von deinem Pferd kommt. Sollte dein Pferd sich unwohl fühlen, unruhig oder ängstlich werden, dann bist du zu schnell vorangegangen. In so einem Moment darfst du auf keinen Fall clicken und dein Pferd loben oder ein Leckerli geben.

Außerdem solltest du vermeiden dein Pferd in diesem Moment versuchen zu beruhigen. Dein Pferd kann dieses ruhige Zureden als eine Art von Bestätigung seines Verhaltens sehen und dies würde dazu führen, dass das Verhalten bestehen bleibt oder sogar verstärkt auftritt anstatt sich zu verringern.

Therapiepferd ausbilden

Vorteile der schrittweisen Annäherung mit positiver Bestärkung

Der Vorteil dieser schrittweisen Annäherung mit gleichzeitiger positiver Bestärkung liegt zum einen darin, dass sowohl du als auch dein Pferd sich in einer entspannten positiven Grundstimmung befinden –  eine Grundvoraussetzung für entspanntes und effektives Lernen.

Zum anderen wird dein Pferd die Lernprozesse welche es gesammelt hat, auf andere neue Situationen übertragen. Wenn du dein Pferd also auf die gleiche Art an andere Schreckgespenster wie Sprühflaschen, Bandagen oder was auch immer deinem Pferd Angst einjagt gewöhnst, dann wird dein Pferd mit der Zeit unbekannten Gegenständen und neuen Situationen immer gelassener begegnen, da sich neue und unbekannte Situationen in der Vergangenheit durchweg als positive Erfahrungen herausgestellt haben. Damit bist du dem Ziel in deinem Pferd einen ausgeglichenen und gelassenen Partner für die Freizeit oder auch den Sport zu haben, ein gutes Stück näher gekommen.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass du dein Pferd bestärkst von sich aus auf Schreckgespenster zuzugehen. Diese Methode bietet sich besonders bei großen oder ortsgebundenen Schreckgespenstern wie Mülltonnen, Treckern oder auch Pferdeanhängern an.

Hat dein Pferd beispielsweise Angst vor Mülltonnen, dann führst du dein Pferd soweit an eine Mülltonne heran, bis es von sich aus stehen bleibt oder eine andere skeptische Reaktion zeigt. Nun wartest du einfach ab, dass sich dein Pferd der Mülltonne nähert oder zumindest in die Richtung schaut.

Für jedes Verhalten welches in Richtung Mülltonne gerichtet ist clickst du und gibst ein Leckerli. Dies tust du so lange, bis dein Pferd von sich aus an die Mülltonne herangegangen ist und herausgefunden hat, dass von dieser keine Gefahr ausgeht. Dieser Vorgang (Formen) kann relativ lange dauern, sodass es sinnvoll sein kann, ein Hilfsmittel zu verwenden.

Arbeit mit dem Targetstick

Hierzu bietet sich der Targetstick oder ein anderer Gegenstand an, welchen das Pferd berühren soll. Ich benutze gerne Pylonen, da diese relativ standfest sind und sich gut platzieren lassen. Wenn ich ein Pferd habe, welches ungern über Plastikplanen geht, so stelle ich eine Pylone in Nähe der Plastikplane auf und gebe das Kommando die Pylone zu berühren. Dafür erhält das Pferd ein Click und ein Leckerli.

Nach und nach rücke ich die Pylone immer dichter an die Plastikplane heran bis sie schließlich darauf steht und das Pferd diese betreten muss um die Pylone zu berühren und den Click und das Leckerli zu erhalten.

Wir verlangen sehr komplexe Verhaltensweisen

Pferd mit RegenschirmViele Verhaltensweisen, die wir von unseren Pferden verlangen, sind sehr komplexe Verhalten. Uns selbst ist dies oftmals gar nicht bewusst.

Wenn wir das Verladen in einen Pferdeanhänger betrachten, so muss ein Pferd hier gleich in mehrfacher Hinsicht gegen seine natürlichen Instinkte handeln: Zum einen verlässt das Pferd mit der Rampe und dem Anhänger selbst den festen Boden und betritt einen kleinen begrenzten Raum. Wenn es dann noch angebunden wird und sich die Klappe schließt, ist die Flucht, der natürliche Instinkt, welcher noch in jedem Pferd lebt, in vielfältiger Hinsicht nicht mehr möglich.

Bei der Behandlung durch den Tierarzt, den Hufschmied oder andere Situationen ist es auch häufig so, dass unterschiedliche Reize gemeinsam auf das Pferd einwirken. Für eine gezielte Herangehensweise an das unerwünschte Verhalten kann es deshalb notwendig sein, das Pferd zunächst an jeden Reiz einzeln zu gewöhnen, bevor diese wieder zusammen gefügt werden. Es kann also Sinn machen, das Pferd zu clickern, wenn es auf eine Wippe oder Brücke oder wenn es durch Engpässe geht.

Eigenes Engagement

Wem es zu aufwendig erscheint, das eigene Verhalten und das des Pferdes mit Hilfe des Clickers zu ändern, dem sei die „Lernmethode“ der amerikanischen Pferdetrainerin Alexandra Kurland ans Herz gelegt: Lernen, damit zu leben. Entspann dich und betrachte es als einen Bestandteil der Pferdepersönlichkeit, die du nun einmal liebst. (Und wenn es dich doch irgendwann stört, wirst du schon die Zeit und Energie aufbringen, etwas dagegen zu unternehmen.)

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Liebe Mata, vielen Dank für diesen tollen Gastbeitrag!

Clickerst du ebenfalls und hast bereits Erfolge beim Umgang mit Schreckgespenstern sammeln können? Dann freu ich mich auf deinen Kommentar mit deiner Geschichte.

Sollte das Thema Clickertraining ganz neu für dich sein, dann empfehle ich dir den Beitrag Wie funktioniert Clickertraining?

Außerdem empfehle ich dir Matas Bücher, die du hier findest:

Clickertraining: Positive Bestärkung in der Pferdeerziehung*

Mein Freizeitpferd: Haltung – Lernverhalten – Umgang – Reiten* (→ Rezension)

  1. Hallo!
    Ein sehr schöner Artikel! Allerdings habe ich als ebenfalls ausgebildete Pferde-Verhaltensberaterin eine Kleinigkeit daran auszusetzen: Angst ist eine Emotion und kein Verhalten, deshalb lässt sie sich durch positive Verstärkung, also dem Hinzufügen von etwas angenehmen wie Futter oder Zuwendung NICHT verstärken! Man muss immer genau hinschauen ob das Pferd Dinge aus Angst/Stress macht oder aus Langeweile/Frust. Scharren am Anbindeplatz wäre zum Beispiel ein Verhalten, das aus Langeweile oder Frust entsteht, und das im Training auf jeden Fall ignoriert und in keinster Weise bestärkt werden sollte. Auch ein „Nein“ kann bestärkend sein, weil das Pferd oft einfach nur irgend eine Art der Zuwendung sucht. Unwohlsein bei Tierarzt und Schmied bzw. Weglaufen vor Traktoren, Hänger oder anderen Gruseldingen beruht jedoch auf Angst, und da macht es sehr wohl Sinn, beruhigend auf das Pferd einzureden und/oder mit Futter zu arbeiten. Kauen wirkt entspannend, genauso wie die vertraute Stimme der Bezugsperson. Hilfreich kann dabei ein Wort oder Laut sein, auf den das Pferd zuvor in entspannten Situationen mit dem Clicker konditioniert wurde und den es dementsprechend mit Entspannung verknüpft, wie z.B. ein langgezogenes „easy“ oder ein Pfeifen.
    Liebe Grüße,
    Lisbeth

  2. Hallo Caro,
    dein Artikel über die positive Bestärkung und das Clickertraining finde ich toll. Daumen hoch 🙂
    Pferde lernen so viel schneller und stressfreier.

    Liebe Grüße,
    Anna

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  5. Hallo Caro,

    Ich habe viele Jahre mit sogenannten Problempferden gearbeitet und bin heute sehr traurig, das ich erst so spät zum clixkern gefunden habe. Denn gerade bei ängstlichen und traumatisierten Pferden ist der Clicker ein wunderbares Werkzeug. Ich persönlich arbeite immer gerne so, das das Pferd sich seinem „Angstgegner“ nähert. Meiner Erfahrung nach lernen meine Pferde so schneller und stressfreier, wenn sie selbst entscheiden dürfen ob und wieweit sie sich dem Grusel stellen oder nicht. So bin ich übrigens auch die treppenphobie von meinem Hund angegangen ?

    Das Kurland-zitat trifft den Nagel auf den Kopf ???.
    Liebe Grüße
    Sabine

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