Immer wieder höre und lese ich: Mein Pferd klebt. Bei den einen hat das Pferd ein großes Problem damit, wenn sein Weidekumpel nicht da ist. Ein anderes Pferd verlässt den Hof nicht ohne Pferdebegleitung. Beides ist für den jeweiligen Besitzer ziemlich nervig. Häufig erlebt man sogar großes Unverständnis für das Verhalten. Dabei müssen wir doch nur die Menschenperspektive ablegen. Dann können wir nicht nur Verständnis für das Verhalten aufbringen, sondern wir können sogar erkennen, dass das Problem häufig wir selbst sind.
Viele Menschen denken, dass ein Pferd, das wiehert und auf der Weide auf- und abgaloppiert, wenn die Weidekumpels von ihren Besitzern abgeholt werden oder das nicht alleine vom Stall weggehen möchte, einfach nur schrecklich unerzogen sei. Sie ärgern sich und schimpfen mit ihrem Pferd. Dabei sind sie im Unrecht. Unerzogen gibt es meiner Meinung nach nämlich nicht. Verzogen schon eher – hier hat das Pferd gelernt, dass sich etwas gelohnt hat (meist ein von uns Menschen unerwünschtes Verhalten). Viele Pferde haben nämlich ein Problem mit dem Alleinsein, das ziemlich tief liegt und sich nicht so leicht lösen lässt. Und häufig verstärken wir mit unserem Verhalten das Problem, anstatt es zu lösen.
Deswegen gilt jetzt: Menschenbrille ab, Pferdebrille auf.
Aus Menschensicht erscheint uns der Stress unseres Vierbeiners nicht logisch, die Trennung von den Pferdefreunden ist schließlich nur für kurze Zeit. Diese Sicht bringt uns aber nicht weiter und unser Problem bleibt bestehen. Wenn wir unsere Pferde verstehen möchten, müssen wir das Ganze aus Pferdesicht betrachten.
Pferde sind Herdentiere
Pferde sind seit Urzeiten Herdentiere. Bis heute ist das Streben nach Geselligkeit ein elementares Grundbedürfnis. Die Herde und die Nähe zu den Artgenossen gibt den Pferden Sicherheit. Ohne Herde sinken die Überlebenschancen des Pferdes, denn so ganz allein in weiter Flur wird es zu einer leichten Beute.
Lange Zeit ging man (ich auch 😉 ) davon aus, dass es in einer natürlichen Herde eine Herdenstruktur gibt mit Leithengst und Leitstute, denen die anderen Herdenmitglieder vertrauen und folgen. Mittlerweile weiß man, dass es in einer Herde keine feste Rangordnung gibt. Das heißt, dass es von Situation zu Situation unterschiedlich ist und mal das eine Pferd die Verantwortung übernimmt und mal das andere. Ein Pferd wacht über die anderen, ein anderes Pferd sucht Futter. Ich verweise hier sehr gern auf die Literaturstudie von Dr. Elke Hartmann zum Thema Dominanz. Du kannst sie dir hier kostenlos herunterladen.
In den meisten Fällen folgen Pferde aber ganz gern. Da sind sie genau wie wir Menschen: Auch ich bin froh, dass ich mich nicht um die Aufgaben meines Chefs kümmern muss, sondern meinen sicheren Platz in der Firma habe und mich um Aufgaben kümmern kann, mit denen ich mich auskenne.
Natürlicher Instinkt: Streben nach Gesellschaft
Obwohl unsere domestizierten Pferde in der Regel keine reellen Gefahren kennen, steckt das Streben nach Gesellschaft und der damit verbundenen Sicherheit nach wie vor tief in ihnen drin. Je größer die Herde ist, desto mehr Sicherheit kann sie dem einzelnen Tier geben. (Natürlich kommt es hier auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Pferde an, nicht per se ist eine große Herde gut und es gilt auch nicht, je größer, je besser. Eine weitläufige Meinung ist, dass eine Herde mit acht bis zehn Pferden ideal sei. In größeren Herden lässt sich oft beobachten, dass sich kleine Grüppchen bilden) Nicht jedes Pferd lebt in einer großen Herde. Viele werden von uns in kleinen Gruppen – zu zweit, zu dritt, zu viert – im Offenstall gehalten. Das ist auch nicht schlimm. Aber wenn in einer Dreiergruppe zwei gemeinsam ausreiten, dann bleibt immer ein Pferd allein zurück.
Alleinsein verunsichert
Das Alleinsein verunsichert unsere Pferde. Bzw. es bringt sie in eine Situation, in der sie ihrem Widersacher hilflos ausgeliefert sind. Nicht nur, dass keine anderen Pferde sie unterstützen können, nein, sie können auf der umzäunten Wiese/dem umzäunten Paddock nicht mal fliehen. Bei einem ohnehin schon unsicheren Pferd, wird das Alleinsein dann zu einer nur schwer zu ertragenden Stresssituation. Denn während es in einer Herde viele Augen und Ohren sind, die mögliche Gefahren wahrnehmen können, muss es jetzt alleine besonders aufmerksam sein, damit es rechtzeitig fliehen kann.
Solange es seinen Weidekumpels anfänglich hinterherruft aber ansonsten recht gelassen mit der Situation umgehen kann, ist alles gut.
Wenn ein Ausritt der anderen aber bedeutet, dass das Pferd extrem gestresst ist, die ganze Zeit im Paddock oder auf der Wiese auf- und abläuft, wiehert und sich überhaupt nicht beruhigen lässt, dann sollten wir unserem Pferd zuliebe dringend dafür sorgen, dass solche Situationen weniger stressig sind.
Was können wir tun, um unseren Pferden die (temporäre) Trennung zu erleichtern?
Eine naheliegende Lösung wäre es, die Herde zu vergrößern. Auch ein Umzug in eine größere Herde wäre denkbar. Doch beides ist nicht immer möglich, zumal ein Umzug und die Integration in eine neue Herde auch immer Stress bedeuten.
Um es kurz zu machen: Es gibt nicht die eine Lösung!
Jedes Pferd ist anders. Was einem Pferd hilft, hilft beim anderen nicht.
Trotzdem denke ich, dass wir nicht ignorieren dürfen, dass unser Pferd großen Stress empfindet, wenn die anderen Pferde nicht da sind. Damit helfen wir unserem Pferdefreund nämlich nicht.
Grundsätzlich sollte die (temporäre) Trennung von den Artgenossen bereits im Pferdekindergarten gelernt werden. Das Pferd soll nicht lernen, tagelang allein zu sein. Aber es muss lernen, dass ihm auch ohne seine Artgenossen nichts passiert und dass es uns ruhig zum Ausritt oder Spaziergang begleiten kann. Doch manchmal kauft man sich ein älteres Pferd, das in der Vergangenheit ein traumatisches Erlebnis hatte und deswegen nicht ohne Artgenossen sein möchte.
Trennung mit etwas Positivem verbinden
Eine Möglichkeit, die temporäre Trennung im Offenstall mit unserem Pferd zu üben wäre, die Trennung mit etwas Positivem zu verknüpfen. Futter bietet sich da gut an. Wir könnten die Besitzer der anderen Pferde zum Beispiel bitten, dass diese die Weide verlassen. Sie sollen aber nicht weit gehen, sondern in Reichweite bleiben. Wenn sich unser Pferd alleine fühlt, kann es seinen Freunden hinterherrufen und bekommt eine Antwort. Es ist also alleine und hat trotzdem die Herde in der Nähe. Sobald die anderen Pferde gehen, bekommt unser Pferd eine Extraportion Heu.
Das müssen wir so oft wie möglich wiederholen. Jedes Mal sollte die Trennung etwas länger dauern. Unser Pferd lernt so, dass ihm nichts passiert, sondern dass es möglicherweise sogar vorteilhaft sein kann, wenn die anderen nicht da sind, weil es etwas zu fressen gibt. Es kann auf diese Weise Selbstvertrauen entwickeln. Oft hilft es unserem Pferd, wenn wir seine Kumpels ersetzen. In ihrem Bedürfnis nach Nähe schließen sich Pferde nämlich auch uns Menschen an und übertragen uns die Verantwortung des Herdenchefs.
Aber hier kommt ein möglich neues Problem ins Spiel:
Wie steht es um unsere eigene Kompetenz?
Wenn wir unserem Pferd kompetent und vor allem vertrauenswürdig genug erscheinen, hat es mit dem Alleinsein kein Problem, solange wir dabei sind. Wir passen ja schließlich auf. Wenn es uns und unseren Führungsqualitäten vertraut, dann folgt uns auch bereitwillig, wenn wir mit ihm die Herde verlassen um beispielsweise auszureiten.
Eins möchte ich hier aber klarstellen: Führungsqualität bedeutet keinesfalls, dass wir unser Pferd dominieren!
Die klare Hierarchie, die sogenannte „Hackordnung“, wie man sie von Hühnern auf Pferde übertragen hat, gilt mittlerweile als veraltet. Natürlich dominiert ein Pferd ein anderes. Aber es gibt keine klare Hierarchie, vielmehr ist es situationsabhängig, ob ein Pferd mal etwas höher steht als ein anderes oder nicht. Und so offen und flexibel sollten wir es auch in unserer Beziehung und in unserem Training gestalten.
Als „Chef der Situation“ dürfen wir unser Pferd niemals in eine Situation bringen, in der es Schmerzen erfährt oder Angst haben muss. Wir sind in dem Moment für seine Sicherheit und seinen Schutz verantwortlich. Und das müssen wir ihm auch vermitteln können.
In der Trennungssituation bedeutet dies, dass wir selbst nicht aufgeregt sein dürfen, dass wir die Situation völlig entspannt sehen. Ja, das ist leichter gesagt als umgesetzt. Ich selbst bin Meisterin im Aufgeregtsein. Deswegen zwei Tipps für den Fall, dass dein Pferd Probleme hat allein zurück zu bleiben:
- Du könntest die Zeit der Trennung nutzen, um anfallende Stallarbeiten in der Nähe deines Pferdes zu erledigen: Pferdeäppel sammeln, Ampfer oder JKK zu stechen, Hecken schneiden, Eicheln sammeln, Wasser auffüllen, Heunetze stopfen oder was auch immer ansteht. Das lenkt dich ab und entspannt dich und kann deinem Pferd das Gefühl geben „hey, meine Pferdekumpels sind nicht da, trotzdem ist alles in Ordnung“.
- Alternativ könntest du dein Pferd in der Zeit beschäftigen. Und zwar so beschäftigen, dass es die Zeit mit dir und ohne seine Freunde als etwas absolut positives erlebt. Eine Trainingseinheit mit dem Clicker könnte sowas sein.
Etwas schwieriger ist die Situation, wenn es ums Weggehen geht. In diesem Moment kannst du dich nämlich nicht ablenken zur Beruhigung, sondern musst präsent sein.
Führungsqualität kann niemand spielen
Wenn wir unserem Pferd nicht vertrauenswürdig genug erscheinen, dann übernimmt es selbst die Führung. Es entscheidet, dass es sein Zuhause nicht verlassen möchte und weigert sich, mit uns zu gehen. Es klebt. Oder es reißt es sich los und rennt nach Hause zurück.
Mit diesem Problem hatte auch ich vor einigen Jahren auch zu kämpfen: Als mein Wallach noch Jungpferd war, konnte ich nicht alleine mit ihm rausgehen. Sobald er seine Herde nicht mehr sehen konnte, wurde er bockig. Er hat mir und meinen Führungsqualitäten offenbar noch nicht genug vertrauen und mich als Leittier akzeptieren können. Und er hatte Recht: Ich habe mir ständig Gedanken darüber gemacht, was passieren könnte. Wir könnten einem gefährlichen Trecker begegnen, ein Jäger könnte schießen und mein Pferd könnte sich losreißen und wegrennen… Ich war total unsicher.
Die Gedanken kamen übrigens nicht ganz ohne Grund: Bei unserem allerersten Spaziergang hat sich unser Begleitpferd vor einer Plane erschreckt und ist ein wenig zur Seite gesprungen. Mein Pferd ist nicht nur zur Seite gesprungen, sondern hat sich losgerissen und ist wild galoppierend zurück zum Hof gelaufen. Zum Glück waren dort keine Straßen oder ähnliches in der Nähe, der Hof grenzte direkt an Wiese und.
Der Schreck saß also sehr tief.
Was hab ich gemacht? Ich bin nicht mehr allein losgegangen. Stattdessen habe ich ganz viel Führtraining auf dem Platz gemacht.
Und nach einiger Zeit bin ich wieder mit anderen zusammen los.
So wuchs mit der Zeit wuchs mein Vertrauen in ihn und sein Vertrauen in mich. Er fing an, an meine Führungsqualität zu glauben.
Dabei bin ich noch immer nicht sehr mutig. Aber um Mut geht es auch gar nicht. Es geht um etwas viel wichtigeres: Mein Pony hat im Laufe der Jahre die Erfahrung gemacht, dass ich auf uns aufpasse und uns niemals in Gefahr bringe. Und darum geht es doch, wenn jemand einen leitet. Oder nicht?
Mein Weg, mit Schreckgespenstern umzugehen
Wenn wir beim Ausreiten einer Situation begegnen, die uns nicht ganz geheuer ist, steige ich ab und wir gucken uns die Sache in Ruhe an. Große, schnelle Trecker beispielsweise.
Ich zwinge ihn nie, an etwas vorbeizugehen, wovor es sich fürchtet. Das würde auch ein Herdenchef niemals tun. Erinnere dich: Pferde sind FLUCHTtiere, sie sind keine Jäger. Sie gehen also nicht auf die Gefahr zu, sie fliehen. Unsere Lösung ist, dass ich zwischen Pferd und Schreckgespenst gehe.
Ich rede mit ihm und erzähle, was wir da sehen und warum wir keine Angst haben müssen. Mein Pferd versteht das Gebrabbel nicht aber das ist mir egal. Das Reden gibt in erster Linie mir Sicherheit. Es hilft mir tief zu atmen. Gleichzeitig beruhigt es aber auch mein Pferd: Wenn ich ruhig bin, dann weiß es, dass ihm nichts passiert. Mit dieser Vorsicht sind wir bisher sehr gut zurechtgekommen.
Tipp: In meinem Onlinekurs Grundlagen der Bodenarbeit baue ich das Führtraining mit dem Pferd Schritt für Schritt auf, sodass du entspannt zum Führprofi für dein Pferd wirst.
Wenn mein Pferd beispielsweise Angst hat, an einer Mülltonne vorbeizugehen, dann darf ich es nicht zwingen, dort vorbeizugehen – nur um zu beweisen, dass ich der Chef bin und das Pferd tun muss, was ich möchte. In dem Moment verhalte ich mich nämlich so, wie sich ein Leittier niemals verhalten würde: Ich bringe mein Pferd absichtlich in eine vermeintliche Gefahr.
Leider kann man dieses Verhalten sehr häufig sehen.
Sinnvoller wäre es, dass mein Pferd anhand meines Verhaltens lernt, dass es keine Angst vor der Mülltone haben muss. Also Lernen aus Erfahrung. Möglich ist, diese Lernsituation noch positiv zu verstärken.
Du siehst also, wenn du das Verhalten deines klebenden Pferdes ändern möchtest, musst du auch (und vor allem) an deiner Führungsqualität und deiner Kompetenz arbeiten.
Was macht Kompetenz aus?
- Authentizität. Wir müssen authentisch sein. Unser Pferd durchschaut nämlich sofort, wenn wir ihm etwas vorspielen. Wer nicht authentisch ist, der ist auch nicht glaubwürdig. Da geht es unserem Pferd genauso wie uns.
- Innere Stärke. Wir können mit täglichen Herausforderungen, Enttäuschungen und unerfreulichen Situationen gut umgehen und haben gelernt, Probleme erfolgreich zu lösen. Wir lassen uns nicht so leicht unterkriegen. Wenn unser Pferd das weiß, fühlt es sich in unserer Gegenwart gut aufgehoben.
- Klarheit. Wir sagen was wir meinen und zeigen, was wir wollen. Nur so versteht das Pferd, was wir von ihm wollen.
- Selbstsicherheit. Wir müssen uns selbst vertrauen und an unsere Stärken und Fähigkeiten glauben. Wenn wir uns selbst nicht vertrauen, warum sollte es dann unser Pferd tun?
- Entschlossenheit. Wir müssen wissen, was wir wollen. Nur dann sind wir auch in der Lage zu leiten. Und nur dann folgt unser Pferd uns bereitwillig und vertrauensvoll. Zeigen wir Unentschlossenheit, verunsichern wir es.
Na klar, auch mir fällt das nicht immer leicht. In meinem Beitrag Die Sache mit der Körpermitte erzähle ich beispielsweise, warum es mir bei all dem Stress um mich herum oft schwer fällt, eine gute Führungsperson für mein Pferd zu sein. Dennoch führt kein Weg dran vorbei.
Mit Pferdebrille betrachtet macht das Verhalten unserer Pferde also Sinn.
Plötzlich verstehen wir, warum ein Pferd am Stall klebt und Ausritte alleine unmöglich sind. Wir verstehen jetzt, warum das Pferd lauthals wiehert, wenn seine Weidekumpels ausreiten gehen. Nun ist es an uns, das Problem pferdegerecht zu lösen.
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Und wie löse ich nun das Problem?
Meine Zauberwaffe hieß und heißt Bodenarbeit!
- Über Führtraining Vertrauen aufbauen. Dies ist auch der Grund, warum ich großen Wert darauf lege, dass jedes Pferd und vor allem aber jeder Mensch die Grundlagen der Bodenarbeit beherrscht.
- Spazierengehen/Ausreiten mit einem anderen Pferd. Dein Pferd lernt auf diese Weise das Gelände kennen. Es wird ihm vertraut und dein Pferd lernt, dass hinter der nächsten Ecke nicht zwingend ein Fressfeind sitzt. So wird es auch mit dir entspannter losgehen können.
- Kleine Schritte. Erst gehst du nur vom Hof runter und sofort wieder zurück. Damit beendest du die Einheit. Beim nächsten Mal gehst du 100 m vom Hof weg und wieder zurück.
- Hab dein Ziel vor Augen. Sei selbst nicht unsicher, hab dein Ziel vor Augen und geh motiviert und freudig aber auch konsequent voran.
- Motivier dein Pferd. Fressen beim Führen ist eigentlich ein No Go bei mir (mein Pferd macht es dennoch, bevorzugt die Bäume im Wald im Vorbeigehen…). Aber ich möchte dir dennoch den Tipp geben: Bleib stehen und lass dein Pferd grasen. Kauen beruhigt und dein Pferd hat gleich eine positive Verknüpfung.
Wenn unser Pferd weiß, dass es uns vertrauen kann und dass wir es niemals wissentlich einer Gefahr aussetzen würden, gewinnt es an Selbstvertrauen. Da geht es ihm wie uns: Wenn wir uns sicher fühlen – sei es in der Schule, im Job oder beim Autofahren – dann werden wir selbstbewusster und mutiger. Das neue Selbstvertrauen hilft unserem Pferd auch in eher unbequemen Situationen – zum Beispiel, wenn die Weidekumpels zum Ausritt abgeholt werden. Oder wenn es allein mit uns weggehen soll. Natürlich wiehert es und ist besonders aufmerksam. Aber es kommt mit dieser Situation besser zurecht, als ein unsicheres Pferd.
Wenn auch bei euch die Grundlagen der Bodenarbeit noch nicht klappen und du unsicher bist, wie du mit deinem Pferd vom Boden aus arbeiten sollst und was du machen kannst, empfehle ich dir meinen Selbstlernkurs Grundlagen der Bodenarbeit.

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