Intrinzeninspiriertes Pferdestraining

Intrinzeninspiriertes Pferdetraining

Zuletzt aktualisiert am von Karolina

Neulich wurde ich gefragt, was für mich intrinzeninspiriert bedeutet. Denn häufig wird der Eindruck erweckt, dass es nur so oder so geht. Ganz oder gar nicht. Deswegen möchte ich darauf eingehen und erzählen, was für mich intrinzeninspiriert bedeutet.

Gleich vorab: Ich berichte hier von MEINER PERSÖNLICHEN Meinung und MEINER PERSÖNLICHEN Trainingsweise mit Pferden. Ich weiß, dass dies nicht jedem zusagt. Und das ist auch völlig ok. Am Ende muss schließlich jeder für sich und sein Pferd den Weg finden, der sich gut anfühlt.

Mein Weg zu Intrinzen

Als ich mich Anfang 2018 für meinen Artikel „Intrinzentraining mit Islandpferden„, der im DIP 4/2018 erschienen ist, das erste Mal mit Intrinzen beschäftigt habe, hatte ich überhaupt keine Ahnung, was es damit auf sich hat.

Die Grundlage meines Artikels waren die drei kostenlosen eBooks, die es auf intrinzen.horse zum Download gab, ein Interview mit Kathy sowie Interviews mit zwei Pferdebesitzerinnen, die ihre Pferde entsprechend „trainieren“. (Hinweis: Ich setzte das Wort trainieren in Tüddelchen, weil es im Grunde eine falsche Bezeichnung ist für das, was gemacht wird. Aber darauf komm ich später noch zu sprechen.)

Tipp: Wenn dich das Thema Intrinzen interessiert aber deine Englischkenntnisse nicht so gut sind, kannst du dir die Intrinzen-eBooks hier in einer deutschen Übersetzung kaufen.*

Mir hat die Idee hinter Intrinzen gefallen. Pferde mithilfe spielerischer Bewegungsanreize zu motivieren und ihnen dabei zu helfen, ihre Freude an den natürlichen und physiologischen Bewegungen (wieder-)zu entdecken.

Und auch die Idee, dass die Körperhaltung und das Selbstbewusstsein bzw. die Psyche des Pferdes eng miteinander verknüpft sind, hat mich angesprochen. Na klar: Ein Pferd, das sich stark fühlt, ist immer fluchtbereiter als ein schwaches Pferd.

Hier ähnelt der Ansatz von Intrinzen auch ein Stück weit der Pferdeergotherapie: Auch wir Pferdeergotherapeuten wollen unseren vierbeinigen Klienten dabei helfen, ein besseres Gefühl für ihren Körper und ihre Extremitäten zu erlangen. Viele Pferde, die kein gutes Körpergefühl haben, sind häufig besonders schreckhaft oder in ihrer Bewegung eingeschränkt und unkoordiniert.

Auch mag ich die Ansätze, die Imke Spilker in ihrem Buch Selbstbewusste Pferde vorstellt (über das ich hier schon geschrieben habe).

Hier bei Nathalie findest du übrigens weitere Gedanken zum Start mit Intrinzen.

Crunches / Intrinzen Core Posture Exercises

Die kostenlosen eBooks geben nur eine Idee von dem, was das Intrinzen-Konzept wirklich ausmacht. Trotzdem hab ich Blut geleckt und mit meinem Pferd begonnen, die Crunches, die sogennanten Intrinzen Core Posture Exercises zu üben.

Bei dieser Proud Posture, die sozusagen die Grundlage von Intrinzen darstellt, geht es (ganz vereinfacht gesagt) darum, dass das Pferd eine große, stolze Haltung einnimmt. Es hebt seinen Widerrist an, was einhergeht mit einem aufgewölbten Rücken.

Lesetipp: Sonja schreibt auf Bewegungsfreude Pferd über den Unterschied von Crunches und Schulhalt.

Anschließend wird diese Proud Posture in Bewegung umgewandelt. Das bedeutet die Stabilität und die stolze Haltung der Crunches sollen in der Bewegung erhalten bleiben.

Ich muss sagen, dass die Crunches ziemlich schnell die Lieblingsübung meines Ponys geworden sind. Selbst beim Reiten cruncht mein Pony mittlerweile.

Warum nur intrinzeninspiriert?

Im Sommer 2019 habe ich Steiner bei einem Livekurs hier in Hamburg erlebt. Mir hat sehr gut gefallen, was ich dort gesehen habe.

Das Project Proprius habe ich heute (Stand März 2020) zur Hälfte durch.

Und ich habe mittlerweile viele Gespräche mit Intrinzeneers geführt.

Ich stehe voll hinter dem Ansatz, dass der Körper und die Seele des Pferdes eng miteinander verknüpft sind und sich gegenseitig bedingen. Und ich sehe diese positive Entwicklung auch bei meinem eigenen Pferd.

Ist mein Pferd wirklich intrinsisch motiviert?

Schwierig finde ich dagegen die Idee der intrinsischen Motivation. Mit schwierig meine ich: Mir ist das Ganze einerseits nicht groß genug gedacht und andererseits zu spekulativ (und ja, ich weiß, dass sich meine Aussage widerspricht).

Intrinsische Motivation für ein Verhalten stammt aus dem Erleben des Verhaltens selbst oder der Erwartung dieses Erlebens.

Wirtschaftspsychologische Gesellschaft

Woher weiß ich, dass mein Pferd wirklich intrinsisch motiviert ist?

Nach meiner persönlichen Auffassung müsste es hierbei nicht allein um die Bewegung gehen, sondern um ALLES, um das gesamte Miteinander zwischen Pferd und Mensch. Immerhin bestimme ICH, dass ich JETZT etwas mit meinem Pferd machen möchte, weil ICH JETZT am Stall bin und Zeit für mein Pferd habe. Vielleicht wollte mein Pferd aber schon vor drei Stunden toben (oder hat allein auf dem Paddock getobt, ohne dass ich davon etwas weiß).

Ich leite mein Pferd also auch bei Intrinzen an und fordere es dazu auf, etwas gemeinsam mit mir zu unternehmen. Ich meine das jetzt nicht bezogen darauf, dass man seinem Pferd Autonomie zugesteht und es mitentscheiden lässt, was man macht. Es geht mir einzig um den Punkt der intrinsischen Motivation.

Wenn mein Sohn mich darum bittet, dass wir eine Runde auf den Spielplatz gehen oder mit dem Laufrad fahren, stimme ich ihm zu, obwohl ich vielleicht in dem Moment lieber etwas anderes machen möchte. Und natürlich bin ich gern mit ihm zusammen und freue mich, wenn es ihm gut geht und er Spaß hat. Aber Intrinsisch motiviert bin ich in dem Moment nicht.

Und vielleicht geht es meinem Pferd ganz genau so. Ich behaupte ganz frech, dass es grundsätzlich gern Zeit mit mir verbringt. Und ehrlich gesagt habe ich diesen Eindruck schon seit ich mein Pferd habe – unabhängig von Poolnudeln, Plufsig und Co.

Mein Pferd ist z.B. ein echtes Kasperkopf und spielt unglaublich gern. Das habe ich immer schon im Training berücksichtigt. Ich habe immer sehr kleinschrittig trainiert und viel ehrlich gelobt.

Aber würde ich es nicht darum bitten, wüsste es ganz sichere andere Dinge, die es stattdessen von sich aus tun würde – zum Beispiel würde es mit seinem Herdenkumpel spielen.

Für mich ist Intrinzen daher diesbezüglich vor allem eine Art „Reha-Programm“ für Pferde, die aufgrund negativer Erfahrungen die Freude am gemeinsamen Training mit dem Menschen verloren haben.

Die Sache mit dem Futterlob…

Bei Intrinzen wird mit Futterlob gearbeitet – aber auf eine ganz andere Art als beim klassischen Clickertraining. Clickertraining ist extrinsische Motivation. Das Pferd macht etwas, weil es sich lohnt, da es einen Keks bekommt (Click + Leckerli). Das ist klassisches Lernverhalten (darüber habe ich übrigens hier auch etwas geschrieben). Bei Intrinzen geht es aber, wie bereits geschrieben, um die intrinsische Motivation. Sprich: Mithilfe des Clickers und dem damit verbundenen gezielt eingesetzten Futterlob werden keine vom Menschen geforderten Bewegungen antrainiert. Stattdessen werden die eigenen Bewegungsideen des Pferdes positiv verstärkt. Die Bewegung macht das Pferd am Ende also nicht (nur) für den Keks, sondern eher aus eigenem Antrieb heraus.

Während die Signalkontrolle beim konventionellen Training (nicht nur mit dem Clicker) eine wichtige Rolle spielt, spielt dieser Aspekt in der Intrinzen-Philosophie keine wirkliche Rolle.

Und hier kommt ein weiterer Punkt ins Spiel, der mein Training „nur“ intrinzeninspiriert sein lässt: Ich trainiere nämlich ganz klassisch R+. Das heißt ich fordere mein Pferd auf zu crunchen und habe eine entsprechend hohe Belohnungsrate. Gleiches gilt auch in der Bewegung: Ich fordere mein Pferd aktiv auf Bewegungen zu zeigen und verstärke dies mit Click und Futter.

Natürlich sind diese Bewegungen auch freie selbst gezeigte Bewegungen und nicht „geshaped“. Und durch das wiederholte Clicken weiß mein Pferd auch, was ich sehen möchte.

Aber im Vergleich zu klassischen Intrinzeneers habe ich eine viel größere Clickrate. Damit möchte ich möglichen Frust verhindern (darüber und über andere Fehler beim Clickertraining habe ich hier mit Nina Steigerwald gesprochen).

Wie sieht meine Idee vom intrinzeninspirierten Training aus?

Das ist eine gute Frage. 😉 Eine Definition gibt es nicht. Meine wichtigsten Gedanken zu Intrinzen habe ich dir bereits verraten.

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Ich wünsche dir ein frohes neues Jahr und ich hoffe, dass du gut reingehüpft bist! 🍀 Das Bild mit Sleipi ist gestern erst entstanden (mein Mann sagt immer: Das Mammut springt und lässt die Erde beben 🤣) und es steht für den Wandel in unserem Training. Meine pferdeergotherapeutische Ausbildung hat im vergangenen Jahr sehr stark meinen Blick auf die Pferde verändert und mir wahnsinnig viele Impulse mitgegeben, die ich jetzt kreativ im Training mit meinem Pferd und mit Kundenpferden umsetze. Die Entwicklung von Sleipi zeigt mir, dass diese Gedanken und Trainingsansätze gut und effektiv sind. Wir haben so viel Spaß bei der gemeinsamen Bodenarbeit mit Matten, Stangen, Wippen und Podesten und verbessern dabei Punkte, die beim Reiten wichtig sind wie die Tragkraft oder die Versammlungsfähigkeit. Auch Pferde haben ein motorisches Gedächtnis und werden Bewegungsabläufe immer wieder geübt und wiederholt, werden sie irgendwann automatisch ablaufen. Ärgerst du dich also beim Reiten immer wieder, dass dein Pferd nicht unter den Schwerpunkt tritt, sein Becken abkippt und den Rücken unter dir aufwölbt, dann versuch doch mal, diese Aspekte kreativ vom Boden aus zu erarbeiten. 🐎 Gern unterstütze ich dich dabei und gebe dir im Rahmen eines Kurses bei dir am Stall oder einer Trainingseinheit Tipps und Ideen, wie das gelingen kann. Auch in meinem bald erhältlichen Kurs „Mehr Balance mit kreativer Bodenarbeit“ geht es um genau diese Aspekte. Natürlich spielen beim Reiten immer auch noch andere Faktoren mit rein und du als Reiter bestimmst ebenfalls maßgeblich, wie sich dein Pferd unter dir bewegt. Dennoch kannst du ihm ohne Stress und Druck und mit viel Freude vom Boden aus den richtigen Weg zeigen! 💕🐴 #360gradpferd #bodenarbeit #bodenarbeitmitpferd #bodenarbeitistliebe #kreativebodenarbeit #islandpferdeliebe #islandpferd #islandpferde #icelandichorses #icelandichorsesofinstagram #horsey #horseylove #reitenmitherzundverstand #pferdetraining #reiten #reitenmachtglücklich #freizeitreiten #instapferdenetzwerk #equestrainlife #pferd #pferdemädchen #herzenspferd #reitenlernen #pferdeliebe #pferdegerecht #propferd #partnerpferd #fairzumpferd #balancetrainingpferd

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Vorab: Ich trainiere mein Pferd nicht ausschließlich R+, ich longiere beispielsweise klassisch mit Longe und Peitsche und nutze hierfür die negative Verstärkung, weil ich Druck aufbaue und nachlasse. Auch reite ich ganz klassisch mit Gerte und treibenden Hilfen.

Doch ich nutze auch die Elemente und Gedanken aus dem Project Proprius (bzw. aus dem Teil, den ich bisher durchgearbeitet habe) und kombiniere sie mit allem, was ich sonst mache, beispielsweise mit den Elementen der Pferdeergotherapie und dem propriozeptiven Pferdetraining (falls es dir noch nicht aufgefallen ist: Der Name Project PROPRIUS kommt nicht von ungefähr 😉 ).

Beim Mattentraining mit Plufsig crunchen wir. Wir crunchen beim auf dem Podest und beim Wippen – sowohl auf der Zweibeinwippe als auch auf der Ganzkörperwippe. Aber alles mit klassischem Clickertraining.

Außerdem nutze ich die Crunches um in die Bewegung zu starten und wir üben den Pantherwalk – oder ist es der Spanische Schritt nur aus anderer Position? Auch hier mit klassischem Clickertraining.

Bei all dem ist es mir aber wichtig, selbst die Kontrolle zu behalten.

Einschub: Okay, ich gebe zu: Seit einiger Zeit fordere ich mein Pferd beim Stalldienst auf mit mir zu „spielen“ (laufen wäre vielleicht das richtigere Wort). Und ja, das tut es manchmal auch, obwohl ich keinen Clickerbeutel trage. In diesen Situationen habe ich keine Kontrolle. Ich weiß, dass das gefährlich ist. Dank des Trails habe ich die Möglichkeit, einen Sicherheitsabstand zu wahren und wir haben Bäume, um die wir herumlaufen können und die mich „schützen“.

Manch einer mag nun sagen, das sei falsch und schädlich usw.

Diese Meinung ist okay und ich akzeptiere sie auch. Denn wie ich oben schon geschrieben habe: Jeder muss SEINEN Weg für sich und sein Pferd finden.

Für mich gibt es nicht nur schwarz und weiß, richtig und falsch. Wenn mein Pferd vorher schon gern Zeit mit mir verbracht hat und dies nach wie vor gern tut, ist doch alles gut.

Die positive Entwicklung des Pferdes ist deutlich zu sehen

Was zählt ist am Ende die positive Entwicklung des Pferdes

Was für mich an dieser Stelle viel mehr zählt ist folgendes: Ich sehe, wie positiv sich mein Pferd entwickelt. Körperlich ist es gewachsen. Der Widerrist ist höher gekommen und es hat an Kraft gewonnen.

Die Bewegung hat sich enorm verbessert, insbesondere im Galopp. Die Aufwärtsgaloppade, die nun gezeigt werden kann, konnte lange Jahre so nicht gezeigt werden. Überhaupt: Mein Pferd einfach über den Körper in den Galopp zu bekommen, war noch nie möglich (ich habe es Stand März 2020 11 Jahre, es ist jetzt 15).

Mental hat sich auch einiges getan. Mein Pferd hat ordentlich an Selbstbewusstsein gewonnen. Sein Spitzname Sleipi-Wutz passt kaum noch. Er ist „erwachsen“ geworden.

Und was am allerschönsten ist: Noch nie so oft wurde ich von meinem Pferd blubbernd begrüßt wie in den vergangenen Monaten.

Falls du nun sagst, dass das dem widerspricht was ich oben zum Thema intrinsische Motivation geschrieben habe: Nein, das tut es nicht. Es liegt einfach daran, dass unser Training insgesamt viel mehr als früher auf den Aspekt der positiven Verstärkung ausgerichtet ist. Habe ich früher primär Zirkustricks geclickert, ist der Clickerbeutel heute mein steter Begleiter.

Und auch wenn viele klassische R+ Vertreter darüber nur die Hände überm Kopf zusammenschlagen können: Ich kombiniere sogar beide Trainingssysteme innerhalb einer Einheit, wenn ich beispielsweise das klassische Longieren mit der Zweibeinwippe abwechsle. Darüber habe ich neulich hier auf Instagram berichtet.

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Ich weiß, dass es immer wieder heißt man solle positive und negative Verstärkung nicht kombinieren. Ich mache es trotzdem. Denn obwohl ich auch mit negativer Verstärkung arbeite (ich nutze also durchaus Gerte und Longierpeitsche), sorge ich stets für eine angenehme Arbeitsatmosphäre und lobe viel, ehrlich und laut und motiviere mein Pony. Häufig sind die Trainingssituationen allerdings klar. Wenn wir zum Beispiel Wippen, nutze ich ausschließlich die positive Verstärkung mittels Clickertraining. Dadurch habe ich ein Pferd, das höchstmotiviert mitmacht, obwohl die Übung körperlich anstrengend ist. Meistens ist das Wippen eine geschlossene Trainingseinheit, denn dadurch schaffe ich eine klare Trainingssituation in der mein Pferd weiß, ob wir mit Clicker und Futterlob arbeiten oder nicht. In letzter Zeit bin ich allerdings dazu übergegangen, das Wippen mit der Zweibeinwippe mit dem klassischen Longieren (hier nutze ich eine Peitsche und damit die negative Verstärkung) zu kombinieren. Das heißt, ich habe mein Pferd an der Longe aufgewärmt, habe dann eine Wippeinheit eingelegt, habe im Trab und Galopp longiert, wieder gewippt und mit einer Longeneinheit mit Trab und Galopp abgeschlossen. Ich weiß, dass dieses Vermischen von Lernkonzepten eigentlich nicht optimal ist. Ich wollte, dass mein Pferd auch bei der klassischen Bodenarbeit von den positiven Effekten des Wippens profitiert. Deswegen habe ich es einfach gewagt. Und es war anfangs auch nicht so leicht fürs Pony, es hat auf den Klick gewartet. Aber recht schnell konnte er es auf den Kontext beziehen. Ich muss sagen, dass ich selbst ein wenig überrascht wurde von der wirklich tollen Bewegungsqualität, die mein Pony unmittelbar nach dem Wippen im Trab an der Longe gezeigt hat: Brustkorb und Widerrist wurden angehoben, die Vorhand zeigte mehr Raumgriff und die Hinterhand konnte wesentlich besser unter den Schwerpunkt schwingen. Außerdem zeigte mein Pony eine so stolze Haltung, dass es gefühlt 3 Zentimeter größer war als sonst. Wenn das Wetter mal wieder besser ist, filme ich euch mal eine Wippen-Longeneinheit! #360gradpferd #kreativebodenarbeit #islandpferde #islandpferd #pferdewippe

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Es gibt kein Richtig und Falsch

Ich wiederhole mich, ich weiß. Aber meine Philosophie ist:

Es gibt für mich kein Richtig und Falsch, solange es FAIR und PRO PFERD ist.

Es geht um DICH und DEIN PFERD. IHR ALS PAAR müsst euch gemeinsam gut fühlen.

Jeder Mensch ist anders und jedes Pferd auch. Es gibt Pferde die spielen gerne. Und Pferde, die spielen nicht so gern. Dann gibt es Menschen wie mich, die beim Tanzen unglaublich viel Platz brauchen, weil sie eigentlich mehr hüpfen als tanzen und es gibt Menschen, die ganz klassisch mit eingeübten Schrittfolgen tanzen. Und das ist auch völlig ok und gut und muss akzeptiert werden.

Deswegen greif dir ruhig überall die Sachen raus, die sich gut anfühlen und integriere sie in dein Trainingskonzept. Egal, ob du damit Regeln brichst und auf Kritiker triffst. DU kennst DEIN Pferd am besten.

Meine Philosophie macht auch meinen Unterricht und meine Workshops und Kurse aus. Und das bezieht sich auch auf die Form des Trainings: Nur weil ICH MEIN Pferd mit Clicker und Futterlob trainiere, spielt dies in meinem Unterricht KEINE ROLLE. Hier nutzen wir DEIN Trainingssystem. Bei Interesse an einer Trainingseinheit oder einem Kurs schreib mir gern eine E-Mail.

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